Ein Blick hinter die Kulissen der Haustechnik

22. Aug 2015

Solche Allround Genies hätte man gerne auch in den eigenen Wänden. Sie können Technik, sie wissen (fast) alles, kennen jeden Quadratzentimeter vor und hinter den Kulissen, sie haben einen grünen Daumen. Sie lassen einem ein Licht aufgehen und sind auch noch (schnell wie) die Feuerwehr: Wer Haustechniker in einem Einkaufszentrum werden will, muss eine Menge an Sachverstand und Geschick mitbringen. Wie die beiden „Objektverantwortlichen“ im T.E.C. Erfurt, so die offizielle Berufsbezeichnung, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Damit im Center alles rund läuft.

Ob es darum geht, Leuchtmittel auszutauschen, kleinere Reparaturen im Center auszuführen, Ordnung und Sauberkeit zu koordinieren – im T.E.C. Erfurt gibt es für die Haustechniker immer etwas zu tun. Sie sorgen dafür, dass das Thüringer Einkaufszentrum „gut in Schuss“ bleibt. Ihr Arbeitstag beginnt lange bevor das Center seine Pforten für Kunden und Mitarbeiter öffnet. Früh am Morgen steht zunächst der alltägliche Kontrollgang auf dem Plan. Funktioniert die Sicherheitstechnik? Laufen die Drehtüren im Eingangsbereich ohne Probleme? Ist die Heizungs- und Lüftungsanlage der Witterung entsprechend optimal eingestellt? Die beiden Experten haben Daten und Fakten im Kopf, gelernt ist gelernt – vor allem die lange Erfahrung macht hier den Meister.

Routine - und mit einem Fuß immer auf dem Sprung

In den meisten Fällen sind es Routinegänge, wenn die Haustechniker im Dienst sind - schließlich kümmern sie sich regelmäßig und gewissenhaft um das Center. Im Schichtdienst sind sie im Einsatz, einer früh, einer spät; das Mobiltelefon ist jedoch ständiger Begleiter, falls es mal wirklich ganz dicke kommt. „Man weiß morgens nie, was so über den Tag alles passieren wird“, ist sich das tüchtige Duo einig. Das gilt auch für das Wochenende, an dem für einen von beiden Rufbereitschaft besteht. Schließlich kann es immer mal brenzlig werden, auch wenn das Team selbstverständlich ohnehin jederzeit einwandfrei funktionierende Feuerlöscher parat hat und auch dafür verantwortlich ist, dass es für die Besucher und Mitarbeiter des Center keinerlei Unfallquellen und sonstige Stolperstellen gibt. Aber ein bisschen ist es auch auf diesem Arbeitsfeld wie sonst auch im Umgang mit vielen fremden Menschen: vor besonderen Herausforderungen durch Unachtsamkeit oder Unfälle ist man eben nicht gefeit. Oder gar vor kriminellen Übergriffen: glücklicherweise versucht selten jemand einzubrechen, wissen die beiden guten Geister des Centers. Dass dank Alarm und weiteren Sicherheitsvorkehrungen solche Versuche die Ausnahme sind, beruhigt nicht nur sie…

Von Langeweile keine Spur

Hinter den Kulissen des Einkaufszentrums liegt vor allem während der Schicht am helllichten Tag viel Arbeit an. Da müssen Werbefahnen gewechselt werden, da kündigen Handwerker ihren Besuch an, die Grünanlage verlangt Aufmerksamkeit oder Mieter klopfen mit Fragen an. „Natürlich müssen wir auch noch ein hohes Maß an Büroarbeit erledigen“, sagen die Techniker. Schließlich gilt es von der Wartung bis zum Notfalleinsatz alles zu dokumentieren.

Von Langeweile also keine Spur. Für die beiden Fachleute ist die vielfältige Arbeit im Center eine willkommene Herausforderung. Sie sind immer zur Stelle, auch wenn das bedeutet, nicht immer pünktlich Feierabend machen zu können. Aber dafür – und somit für zufriedene Gäste des T.E.C. – sind sie ja (gerne) da!