Im T.E.C. Erfurt gibt’s Erdbeeren aus der Region

15. Mai 2016

Sie ist rot, süß und hat mit ihren Rundungen schon viele verführt: endlich beginnt in diesen Tagen die Erdbeerzeit. Nun kommen die süßen Früchtchen aus heimischen Landen –  im T.E.C. Erfurt bietet der Erdbeerhof Gebesee die „beste Freundin der Schlagsahne“ täglich an. Ein Verkaufswagen steht am Haupteingang gleich gegenüber dem Spargelstand. Center Manager Emanuel Michael freut sich, „dass damit ein weiterer regionaler Obst- und Gemüseproduzent hier seine Spezialitäten anbietet. Das spart nicht nur lange Transportwege und garantiert somit Frische, sondern zeigt auch, dass wir uns mit den benachbarten landwirtschaftlichen Erzeugern verbunden fühlen.“

Rund 170.000 Tonnen Erdbeeren werden pro Jahr in Deutschland geerntet, die für Liebhaber von frischem Obst ist es immer ein besonderes Datum, wenn die heimischen köstlichen süßen Beerenfrüchte Saison haben. Die deutschen Beeren haben kürzere Lieferwege und können daher reifer geerntet werden und so ihr volles Aroma entfalten. Und Gebesee ist schließlich nicht weit entfernt von Erfurt…

Köstlich, kalorienarm und bekömmlich

Die Erdbeere ist ein echter Schatz der Natur, ist vielseitig verwendbar, kalorienarm und hat ein köstliches Aroma. Sie gehört zur Familie der schönen Rosengewächse, sie schmeckt gut mit Sahne oder im Salat - und sie macht schön: als erfrischender Badezusatz, als beruhigende Maske mit Quark, Honig und Sahne oder als Essenz in wohltuendem Gesichtswasser. Mit gerade mal 32 Kalorien pro 100 Gramm sind die zarten Früchtchen äußerst bekömmlich. Im Jahr isst jeder Deutsche ungefähr 2,3 Kilogramm der kleinen Vitamin-Bomben. Frische Erdbeeren haben mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen. Schon eine Portion von 125 g frischer Erdbeeren deckt den täglichen Bedarf an Vitamin C.

Zusätzlich stärken die Vitamine A und B unsere Abwehrkräfte, und wichtige Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Fluor fördern unsere Gesundheit. Die Fruchtsäure und die Aromastoffe der Erdbeere sollen wohltuend für die Verdauung sein. Traditionell werden Erdbeeren wegen ihres hohen Eisengehalts als Heilmittel bei Blutarmut und Bleichsucht empfohlen. „Kaum zu glauben, aber wahr: Erdbeeren enthalten etwa doppelt so viel Asparaginsäure wie der Spargel. Diese Asparaginsäure ist der Inhaltsstoff, für den der Spargel so sehr gelobt wird. Diese Säure wirkt harntreibend und sorgt für eine milde Entwässerung“, weiß man im Erdbeerhof Gebesee.

So bleiben die empfindlichen Früchte frisch

Am besten schmecken Erdbeeren mit dem richtigen Frische-Reife-Grad: Sind die grünen Blättchen frisch und fest, so ist auch die Frucht selbst frisch. Sie soll prächtig rot und fest sein. Erdbeeren sind sehr druckempfindlich und sollten daher vorsichtig transportiert werden. Damit sie auch zu Hause möglichst lange appetitlich bleiben, sollten die ungewaschenen Früchte abgedeckt an einem kühlen Ort oder im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. So bleiben die Erdbeeren bis zu zwei Tage frisch und lecker.

Vor der Zubereitung sollte man frische Erdbeeren vorsichtig mit weichem Wasserstrahl reinigen. Für unbeschwert leichten und doch zuckersüßen Erdbeer-Genuss gibt man einen Spritzer Orangen- oder Zitronensaft hinzu. Dies verstärkt den süßen Geschmack. Zucker gehört, wenn überhaupt, erst vor dem Servieren auf die Früchte.

Traditionsbetrieb sattelte von Vieh auf Pflanzen um

Der landwirtschaftliche Traditionsbetrieb Erdbeerhof Gebesee betrieb zunächst Milchviehhaltung sowie Schweinemast. 2003 wurde der Betrieb im Rahmen einer Umstrukturierung von der Tierproduktion auf eine Pflanzenproduktion umgestellt. Dabei spezialisiert er sich auf den Anbau von Erdbeeren und Pflanzkartoffeln. Derzeit werden mehr als 600 Hektar landwirtschaftliche Flächen großflächig bewirtschaftet. Zusätzlich zu den Hauptprodukten werden auch Spargel, Äpfel und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten. Und zwar an mehr als 120 überregionalen Verkaufsständen.