Supertalent auf der Panflöte kommt ins T.E.C. Erfurt

29. Aug 2013

Leo Rojas lässt den „Albatross“ fliegen

Von der Straßenmusik ins Fernsehen kommen und dort gleich „Das Supertalent“ des Jahres 2011 werden: Wenn Panflötenspieler Leo Rojas am 5. September um 11 Uhr im T.E.C. Erfurt – präsentiert von real,- – sein neues Album „Albatross“ vorstellt, macht ein erfolgreicher Überflieger Station in der Stadt.

Seit Jahren lebt der Mann mit den langen schwarzen Haaren von der Straßenmusik in Berlin, wo er mit seiner polnischen Ehefrau und neuerdings dem gemeinsamen kleinen Sohn wohnt. Eine Passantin hatte ihn ermuntert, sich an dem Fernsehwettbewerb zu beteiligen. Haushoch gewann Leo Rojas damals mit ebenso sentimentaler wie professionell dargebotener Panflötenmusik. Mit „Albatross“ schwingt sich der der 29-Jährige nun zu neuen Höhen auf. Den Titel entlehnte er dem noch heute legendären gleichnamigen Album der Kultband Fleetwood Mac – er assoziiert mit der Natur und der Stimmung der südamerikanischen Küstenlandschaft, in der die großen Seevögel zu Hause sind. Rojas geht es um die Verbindung von Heimatgefühl und modernen Popklängen. Mit „Albatross“ hat er sich aufgemacht über seine indianische Naturverbundenheit und Kultur etwas Eigenes zu schaffen. Er beschreitet musikalisch eine klingende Fernstraße durch die pulsierenden Indianerdörfer, endlose Maisfelder und den undurchdringlichen Regenwald seiner Heimat Ecuador.

Seit seinem Fernseherfolg hat Leo Rojas weit über 150.000 Alben verkauft. Sein Erfolg in Deutschland erreichte auch seine Heimat Ecuador. Hier wurde er anlässlich eines Videodrehs gefeiert wie ein Nationalheld und spontan vom Präsidenten Rafael Correa persönlich empfangen. Auch wenn er mittlerweile von seiner Musik gut leben kann, gibt er seinen ursprünglich schwer erkämpften Arbeitsplatz in Berlin nicht auf. Der Job war für Leo immens wichtig, weil er ohne diese Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hätte. Die Gefahr der Ausweisung lag immer wieder in der Luft. Mittlerweile konnte dieses Problem für die nächsten fünf Jahre gelöst werden.